TOR
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Wir öffnen die
Tore zur Welt

Wir wachsen
mit unseren Kunden

Kapazitätsausbau im Kölner Norden

Joachim Stern / Geschäftsleiter Köln-Logistik / Schenker Deutschland AG

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Gut vernetzt und nah am Verbraucher

Die ideale Grundlage für das Wachstum der Unternehmen

Köln ist einer der zentralen Verkehrsknotenpunkte im Herzen Europas. Die Stadt ist ein Tor für internationale Warenströme, die beispielsweise über die Nordseehäfen Rotterdam und Antwerpen fließen. Die enge Anbindung an Autobahnen, Wasserstraßen, Schienennetz und Flughäfen prädestiniert die Region geradezu als Drehkreuz. Die Vorteile für die Logistik entstehen nicht allein durch die hervorragende Infrastruktur, sondern auch durch Kölns ideale Lage im Zentrum eines riesigen Marktes. Im Umkreis von 500 km leben rund ein Drittel aller europäischen Verbraucher.

Neue Logistikzentren entstehen

Diese Kombination ist eine ideale Grundlage für Wachstum – für DB Schenker ebenso wie für seine Kunden. Allein die Kontraktlogistik des Unternehmens ist an vier Standorten in und um Köln präsent. Hier unterstützt sie in erster Linie ihre traditionellen Partner aus der Automobil- und Elektroindustrie sowie dem Maschinenbau. Anders in Kerpen, dem jüngsten Logistikzentrum, wo sich die Regale erst seit Ende 2015 mit Waren füllen. Die Mitarbeiter in diesem Warehouse konzentrieren sich ganz auf die Bedürfnisse der Konsumgüterbranche.

Doch selbst diese neuen Kapazitäten reichen nicht aus, um der steigenden Nachfrage der Kunden gerecht zu werden. Denn Logistikflächen im Großraum Köln sind rar. Daher plant DB Schenker schon heute weiteres Wachstum. Das Shared Logistics Center Rhein soll bereits Anfang 2017 für Kunden aus der Industrie zur Verfügung stehen. Damit bietet der Kontraktlogistiker zusätzliche 12.000 Quadratmeter Fläche für Value Added Services und Logistikleistungen – von der Beschaffung bis hin zum After Sales Service.

Ein Ersatzteillager
für ganz Europa

Rund um die Uhr abrufbereit

20.000 Ersatzteile in ständiger Bewegung

Die Maschinen müssen laufen. Und das möglichst rund um die Uhr. Das gilt auch für die Kunden der GEA. Als besonderen Service nutzt der Maschinenbauer den DB Schenker-Service der Taxi-Sendung, um dringend benötigte Ersatzteile schnellstmöglich dorthin zu bringen, wo sie gebraucht werden – weltweit. Für die Produkte der GEA aus dem Bereich der mechanischen Trenntechnik hält der Kontraktlogistiker in einem Kölner Shared Logistics Center über 20.000 unterschiedliche Artikel abrufbereit. In zahllosen Kisten lagern Schrauben, Dichtungsringe und großvolumige Einzelteile. Diese werden für Maschinen und Anlagen zur Flüssigkeitsverarbeitung in der Lebensmittelindustrie ebenso wie in der Pharmabranche gebraucht.

»Detailarbeit auf Augenhöhe mit dem
Kontraktlogistiker ist unser Erfolgsrezept.«

Alexander Hagemeier, GEA Deutschland

Es handelt sich hierbei um das europäische Ersatzteilzentrum des Kunden, das außerdem Lateinamerika und Afrika beliefert. Im Logistikzentrum treffen täglich Lieferungen aus fünf Produktionsstandorten ein. Während zwei von ihnen in Deutschland liegen, kommen zahlreiche Sendungen ebenso aus Frankreich, China und Indien. Hier werden die einzelnen Ersatzteile kommissioniert und ins Hochregallager einsortiert. Werden sie gebraucht, fügen die Logistiker die Ersatzteile gezielt zu Sets zusammen und verpacken sie für den Versand.

Alexandra Werner / Gruppenleiterin SLC / Schenker Deutschland AG

Tempo und Termintreue

Was der Maschinenbau von einem Kontraktlogistiker verlangt

Interview mit Alexander Hagemeier, Senior Director Logistics bei GEA Deutschland am Standort Oelde.

»Detailarbeit
auf Augenhöhe.«

Herr Hagemeier

Herr Hagemeier, welche Hauptziele hat die GEA beim Outsourcing von Logistikleistungen verfolgt?

Wir legen größten Wert auf die Zufriedenheit unserer Kunden. Und um die Liefertermintreue und die Geschwindigkeit unserer Ersatzteillieferungen zu verbessern, haben wir unsere Logistik komplett umstrukturiert. In der Vergangenheit hatten wir zwei branchenspezifische Lager in Deutschland und weitere Ersatzteillager in vielen der über 50 Tochtergesellschaften weltweit. Inzwischen wird die Ersatzteillogistik im Wesentlichen an zwei Hubs gebündelt – durch professionelle Dienstleister. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden, da wir so bei erhöhter Verfügbarkeit den Gesamtbestand weltweit senken konnten.

Die Zusammenarbeit mit einem Kontraktlogistikpartner bedeutete für den Maschinenbauer einen kulturellen Wandel. Wie ist Ihnen dieser gelungen?

Mit Detailarbeit auf Augenhöhe. Sich auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren bedeutet, dem Partner Teile seiner Supply Chain anzuvertrauen. Um das dafür notwendige Vertrauen aufzubauen, benötigen wir kompetente Ansprechpartner, die sich auf uns einlassen. Gleichzeitig ist aber natürlich die Kompetenz des Logistikers gefragt. Er soll uns ja Möglichkeiten zur Optimierung aufzeigen. Logistik wird von Menschen gemacht. Und jeder möchte in seinem Arbeitsumfeld das große Ganze sehen. So haben wir zum Beispiel in Schulungen nicht nur Einzelteile – wie sie täglich kommissioniert werden – vorgestellt, sondern auch die Funktionsweise ganzer Maschinen demonstriert.

Wie stellen Sie sicher, dass Ihre hohen Anforderungen an die Logistik erfüllt werden?

Durch Ergebnistransparenz und eine enge Abstimmung mit DB Schenker. In täglichen und monatlichen Berichten werden die erbrachten Leistungen dokumentiert. Zudem erhalten wir natürlich das Feedback unserer Kunden. Einmal im Quartal treffe ich mich mit den Verantwortlichen des Logistikers und anderen GEA-Kollegen. Wir besprechen die aktuellen Kennzahlen und suchen gemeinsam nach Wegen, die Zusammenarbeit weiterzuentwickeln. DB Schenker hat die Fehlerquote so quasi auf null gesenkt.

Und jetzt arbeiten Sie daran, die erfolgreiche Zusammenarbeit auszuweiten. Was planen Sie konkret?

Die GEA Deutschland baut sich gerade grundlegend um und die Ersatzteillogistik kann einen wertvollen Beitrag liefern, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Wir wollen weitere Produktgruppen in die bestehenden Hubs bringen. Für den Standort von DB Schenker in Köln bedeutet dies, dass wir die bisher genutzte Fläche um mehrere tausend Quadratmeter erweitern werden. Mit der Harmonisierung unserer IT-Systeme und der Einführung von SAP SPP in der Ersatzteilversorgung ergeben sich zudem mehr Möglichkeiten in der Bestandsplanung. Die sehr gute Zusammenarbeit mit unseren Partnern und die perfekt auf uns abgestimmten Prozesse wollen wir weiter nutzen. Hinzu kommt ein drittes Hub, das GEA Deutschland aufbauen will. Dabei ist uns die internationale Ausrichtung unserer Partner besonders wichtig.

Wenn Sie in die Zukunft blicken, welche Kompetenzen eines Logistikers werden für GEA Deutschland als Maschinenbauer immer wichtiger werden?

Zaubern wäre schön! Hohe Qualität hat für uns erste Priorität. Das zeigt sich in Flexibilität, Tempo, Transparenz und Zuverlässigkeit. Innovationskraft ist wichtig, wir wollen Neuerungen schnell nutzen. Kontinuierliche Verbesserung, Internationalität und Skalierbarkeit der Leistungen setzen wir dabei als selbstverständlich voraus.

FAQ: Industrial-Logistik bei DB Schenker

/01. Muss man als Kunde gleich eine ganze Logistikhalle belegen?

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Nein. Als Kunde nutzen Sie genau die Fläche, die Sie benötigen. Das ist ein wesentlicher Vorteil von Shared Logistics Centren (SLC): Man teilt sie sich.

/02. Was geschieht, wenn ein Kunde mehr Fläche oder mehr Leistung benötigt?

ÖFFNEN_
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Dann schafft DB Schenker Raum für Wachstum. Die Fläche und die Leistungen für einen Kunden lassen sich in einem Shared Logistics Center flexibel anpassen.

/03. Wie sieht es mit den bisherigen Transportdienstleistern aus?

ÖFFNEN_
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Das entscheidet der Kunde. Die Kontraktlogistik ist an keine Transportaufträge für DB Schenker gebunden. Selbstverständlich stehen dem Kunden aber das globale Netzwerk aus Land, Luft- und Seeverkehren zur Verfügung. Die Synergievorteile gibt DB Schenker an den Kunden weiter.

/04. Wie schnell und präzise kann DB Schenker die Sendungen bereitstellen?

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Der Kunde gibt den Takt vor. Ist es für eilige Ersatzteillieferungen notwendig, stehen Taxi-Sendungen sogar innerhalb einer Stunde nach Auftragseingang zur Abholung bereit. Regelmäßige Reports belegen die erbrachte Leistung.

/05. Kann ein Kunde auch die Steuerung von Lagerung und Transporten delegieren?

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Selbstverständlich. Als Lead Logistics Provider bietet DB Schenker integrierte Logistiklösungen zur Steuerung komplexer Supply Chain-Strukturen – z.B. durch den Einsatz eines Service Control Towers.

/06. Wie kommt man an die richtigen Verpackungen, wenn jedes Teil unterschiedliche Maße hat?

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Egal ob Karton oder Mehrwegbehälter: Materialfluss-Spezialisten optimieren den Verpackungseinsatz im Spagat zwischen Standardisierung und Flexibilität. Sind spezielle Lösungen gefordert, werden sie kundenindividuell konzipiert.

/07. Wie steht es um die IT-Anbindung?

ÖFFNEN_
SCHLIESSEN_

Wichtig ist ein möglichst hoher Grad an digitalisierter Prozesssteuerung. Standardmäßig setzt DB Schenker in den Logistikzentren SAP-basierte Industrielösungen ein. Es ist aber auch möglich, mit der IT des Kunden zu arbeiten.